Mitglied der

Gesellschaft für

Orthopädische und Traumatologische Sportmedizin

Kontakt und Terminvereinbarung:

Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

Dipl.-Med. Olaf Pitzinger

Ärztehaus am Philosophenweg

Friedrich-Ebert-Ring 57

14712 Rathenow

Tel. 03385 494536

 

Unsere Sprechzeiten:

 

Mo     08-14

Di       08-12    14-18

MI       08-14    

Do      08-12    14-17

 

 

Privatsprechstunde im Orthopädischen

Rücken-und Gelenkzentrum Stendal

Bismarckstr. 12-14

39576  Hansestadt Stendal

www.rueckenzentrum-stendal.de

Fr    08 - 12   und nach Vereinbarung

VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung)

GALILEO Vibrationstherapie

Seit 2006 setzen wir in unserer Praxis die Vibrationstherapie für folgende Indikationen ein:

  • Rückenschmerzen bei muskulärer Schwäche
  • Osteoporose -  Knochenaufbau und Sturzprophylaxe
  • Muskelaufbau und Propriozeptionsschulung nach Sportverletzungen, insbesondere nach Kreuzbandplastik

Wirkprinzip und Grundlagen

Das Prinzip von Galileo beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Das Galileo System arbeitet aufgrund seiner patentierten Bewegungsform wie eine Wippe mit einer Amplitude von 0-6 mm (medial nach distal, entspricht einem Hub von 0-12mm) bei einstellbarer Frequenz, z.B. 5-30 Hertz (Hertz = Schwingungen pro Sekunde).

Durch die schnelle, seitenalternierende Bewegung   der Galileo-Trainingsplatform werden in der Muskulatur so genannte "Dehnreflexe" ausgelöst, die eine Kontraktion (Zusammenziehen) der Muskulatur in den Beinen bis hinauf in den Rumpf (insbesondere auch im Rücken) bewirken. Diese Reflexe werden nicht vom Willen des Trainierenden gesteuert, sondern erfolgen selbstständig über das Rückenmark.
Die Anzahl der Dehnreflexe pro Sekunde wird über die einstellbare Trainingsfrequenz bestimmt. Die Vibrationen, die durch Galileo erzeugt werden, können in Amplitude und Frequenz unabhängig vom Körpergewicht stufenlos verändert werden.
Die Frequenz in Hertz wird am Gerät eingestellt und immer entsprechend dem Trainingsziel gewählt. So werden niedrige Frequenzen zur Mobilisation, mittlere zum Training der Muskelfunktion und hohe Frequenzen zur Steigerung der Muskelleistung eingesetzt.

 

Die Simulation des menschlichen Gangs durch die patentierte Wipp-Funktion macht Galileo Training im Gegensatz zu anderen Trainingsplattformen mit reiner Auf- und Ab-Bewegung zu einer physiologischen Trainingsmethode. Nur durch diese seiten-alternierende Bewegung des Galileo Trainings wird die Wirbelsäule durch eine leichte seitliche Kippung des Beckens in einer physiologischen Seitwärts-Bewegung angeregt. Bei Trainings-platformen mit reiner Auf- und Ab-Bewegung wird sie hingegen fortwährend komprimiert.
Aufgrund dieser physiologischen Anregung der Wirbelsäule wird durch die seitenalternierende Funktion von Galileo auch die Rücken- und Bauchmuskulatur erreicht. Auch dies ist bei Trainingsplatformen mit reiner Auf- und Ab-Bewegung - also nicht seitenalternierend - nur sehr eingeschränkt möglich.

 

Vor allem im Alter ist die Muskelleistung der maßgebliche Faktor zur Vermeidung von Stürzen, welche nicht selten zu Hüft- und Oberschenkelfrakturen führen. Galileo Training ist aufgrund seiner geringen Belastung (Arbeit) für das Herz-/Kreislaufsystem auch bestens für ältere Menschen geeignet.


Welche Muskeln werden mit Galileo® trainiert?
Während des Galileo-Trainings werden prinzipiell immer alle Muskeln der Beine bis hinauf in den Rumpf trainiert. Trainingsschwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen werden allein durch Körperhaltung, Gelenkstellungen und Körpersteifigkeit variiert.

Je aufrechter die Körperhaltung und je steifer die Beine während des Galileo Trainings, desto mehr arbeitet die Gesäß-, Bauch und Rückenmuskulatur - je geringer die Steifigkeit der Beine, desto mehr konzentriert sich der Trainingseffekt auf die unteren Extremitäten.


Kann Galileo® Training zum Knochenaufbau beitragen?
Muskel und Knochen stehen in einer sehr engen Beziehung. Der Knochen passt sich ein Leben lang an die Maximalverformung und somit die Maximalkräfte an, die im täglichen Leben auftreten (sog. Mechanostat). Erstaunlicherweise werden diese weniger von äußeren Einflüssen bestimmt als vielmehr aufgrund der typischen Hebelverhältnisse im Körper durch die Muskeln selbst erzeugt. Wird der Knochen im täglichen Leben häufig über eine gewisse Schwelle hinweg verformt, so führt dies zu Knochenwachstum. Wird er im täglichen Leben unterhalb einer zweiten, deutlich niedrigeren Schwelle verformt, so wird er automatisch abgebaut. Um einem Knochenabbau vorzubeugen, müssen also die Verformung des Knochens und somit die auftretenden Maximalkräfte oberhalb dieser unteren Schwelle liegen. Genau hierzu kann gezieltes Galileo Training eingesetzt werden, um einem Knochenabbau vorzubeugen oder einem bereits erfolgten Knochenabbau entgegenzuwirken.
Zu berücksichtigen ist allerdings, dass der Regelkreislauf des Knochens äußerst langsam ist und somit Erfolge erst nach langer Zeit (im Falle des Knochenaufbaus mehrere Monate bis zu einem Jahr) wirklich deutlich werden.


Sind "Vibrationen" schädlich?
Oft hört man, dass Vibrationen, wie sie beispielsweise beim LKW-Fahren und Arbeiten mit dem Presslufthammer auftreten, schädlich sind. Diese Art von Vibrationen sind in keiner Weise mit denen von Galileo vergleichbar, da es sich dabei um Vibrationen mit anderen Frequenzen, Amplituden und Schwingungsverläufen handelt und zudem die Art der Krafteinleitung keinem physiologsichen Bewegungsmuster entspricht. Beispielsweise werden beim Sitzen auf einer vibrierenden Fläche (wie in einem Fahrzeug) die Kräfte direkt in die Wirbelsäule eingeleitet, was bei Galileo nicht der Fall ist.

Die patentierte Bewegungsform des Galileo Trainings ist keine beidseitig synchron verlaufende Auf- und Abbewegung, sondern aufgrund der Wipp-Funktion eine teilweise Kreisbewegung, welche die linke bzw. rechte Körperhälfte abwechselnd und gegenläufig bezüglich der Beuger- und Streckermuskulatur trainiert. Diese Bewegungsform ist dieselbe wie bei der menschlichen Fortbewegung - rechtes und linkes Bein sowie die Rumpfmuskulaturpartien werden immer abwechselnd (gegenphasig) betätigt.

Im Vergleich zum LKW-Fahren und zu schwerem Arbeitsgerät sind bei Galileo keine hohen, schädlichen Frequenzanteile (Impulse, Schläge) enthalten. Die aufwendige mechanische Konstruktionsweise von Galileo garantiert eine immer rein sinusförmige (harmonische) Krafteinleitung in den Körper, wobei lediglich die tatsächlich eingestellte Frequenz auf den Körper wirkt. Die Frequenzen von Galileo sind abgeleitet aus der Muskelphysiologie (Muskelfunktion) und das Galileo Training ist individuell und sehr feinfühlig über Amplituden- und Frequenzwahl dosierbar.

 

- nach Informationen der Firma NOVOTEC Medical   www.galileo-training.com